LEÓN – REVOLUTION UND FORTSCHRITT

Reihenhäuser in allen Farben des Regenbogens, Gehwege, die wohl besser Stolperwege heißen sollten und das alles vor der Kulisse eines mächtigen Vulkans. Nein, wir sind nicht wieder in Antigua, aber es erinnert auf den ersten Blick doch sehr vieles an die Stadt in Guatemala, in der wir unseren bisher längsten Aufenthalt von 3 Wochen verbracht haben. Vielleicht auch deshalb gefällt uns León auf Anhieb. (mehr …)

VULKAN ACATENANGO – DIE SACHE MIT DEM KOPF

„Das Härteste, dass ich je gemacht habe“

„Ich bin 2-mal fast gestorben“

„Ihr braucht auf jeden Fall mehr als eine Hose, es ist so eiskalt“

„Hoffentlich werdet ihr nicht höhenkrank „

„Im Januar sind 6 Menschen auf dem Acatenango erfroren“

Das waren nur ein paar der Ratschläge und Geschichten, die wir im Vorfeld über den zweitägigen Aufstieg auf den Vulkan gehört haben. Ob unsere Fitness und Ausrüstung wohl ausreichen würden? Alles eine Kopfsache, wurde uns mehrfach mit auf den Weg gegeben. Außerdem begeisterte uns die Aussicht einen Vulkan zu besteigen, eine Nacht auf 3500 Metern im Zelt zu verbringen und dabei einen aktiven Vulkan aus nächster Nähe betrachten zu können, ungemein. (mehr …)

PIÑATA PIÑATA – IN 6 STUFEN ZUR PERFEKTEN ÜBERRASCHUNG

  1. VORFREUDE – „Eigentlich musst du mir nichts schenken“, habe ich in einer schwachen Minute wohl mal zu Andi gesagt. Wir sind auf Reise, das ist schließlich Geschenk genug. Aber jeder der mich kennt weiß, dass ich mir insgeheim natürlich ein Geschenk erhoffe. Ich gehöre nämlich zu den Leuten, die schon Wochen vor besagtem Termin alle Personen auf das bevorstehende Ereignis hinweisen – aber Andi weiß das ja und deswegen denke ich mir nichts dabei, als es am Morgen meines Geburtstages noch nicht einmal ein klitzekleines Geschenk gibt – da kommt sicher noch was.

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ANTIGUA – EINE LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK

Antigua hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Einzig durch eine riesige Schlammlawine im Jahr 1541, welche die damalige Hauptstadt „Ciudad Vieja“ unter sich begrub, wurde Antigua im Jahre 1543 von Bischof Francisco Marroquín gegründet und wurde sogleich selbst zur Hauptstadt ernannt. In den folgenden etwa 200 Jahren wuchs Antigua rasch zu einem der einflussreichsten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Mittelamerikas. Doch im Jahre 1773 zerstörte ein verheerendes Erdbeben die Stadt vollends und der Wiederaufbau war sehr zeitaufwändig und mühsam. Deshalb wurde das 45km entfernte Guatemala City zur neuen und immer noch amtierenden Hauptstadt ernannt. Trotz allem zieht die barocke Kolonialarchitektur Antigua´s heutzutage mehr als eine Million Touristen pro Jahr an. (mehr …)

SEMANA SANTA – DAS ETWAS ANDERE OSTERFEST

Wir erreichen Antigua pünktlich um 12 Uhr, Hitze liegt in der Luft, die Rucksäcke fühlen sich ein bisschen schwerer an als sonst und die unebenen Straßen sind überfüllt von Menschen in lilafarbenen Kutten. Die „Semana Santa“, die heilige Woche steht vor der Tür und schon seit Wochen bereiten die Bewohner von Antigua alles für die Feiertage vor. Die ganze Stadt spielt verrückt. Die Häuser sind mit Bannern, ebenfalls in lila, geschmückt, die Preise verdoppeln sich und die Stadt ist voll. Voll mit Menschen aus ganz Guatemala, aus den Nachbarländern und der ganzen Welt, die in die 35.000 Einwohner Stadt kommen, um sich das Spektakel anzusehen. Schätzungsweise 1 Million Menschen befinden sich während dieser Zeit in Antigua. (mehr …)